Bereits im 2. Quartal erreicht das Schlaraffenland die Gewinnzone. Dies ist für ein revolutionäres Startup sehr erfreulich.
Rückblick
Nach der Schliessung des MC+ wurde das Startup in Rekordzeit von 30 Aktionären (nur Familienbetriebe) gegründet. Der innovative Teil des Metzger Center Zürich MC+ wurde weitergeführt, aber aller negative Ballast wurde weggelassen z.B. eigenes Lager.
Michael Stübi, der Metzgermeister und Geschäftsführer, konnte mit seiner Erfahrung in der Logistik die richtigen digitalen Verbindungen erstellen. Unterstützt wurde er von Nicole Suter, die gelernte Fleischfachfrau. Sie lernte vielen Neukunden die Bestelllisten im HOGASHOP zu erstellen und ganz einfach mit dem Smartphone oder iPad zu bestellen. Als spezielle Dienstleistung half sie den Kunden auch, die Lagerregale mit Strichcode anzuschreiben. So konnten das Neuunternehmen innerhalb von 4 Wochen den Betrieb aufnehmen und starten.
Digitale Vorteile:
Im Schlaraffenland sind 18 Lieferanten mit über 28‘000 Artikel aufgeschaltet. Weil es kein Zwischenlager gibt, liefert der Lieferant das bestellte direkt, ultrafrisch auf die Crossdock Plattform. Auch kann vom Lieferanten sein ganzes Sortiment abgebildet werden (z.B. Gamma produziert 68 Spezialitäten, die meisten Metzger kennen nur 3…) Von den Lagerhäuser Aarau werden die Bestellungen verdichtet damit die Logistikkosten möglichst tief sind.
Das Ziel den innovativen Teil des MC+ weiterführen zu können wurde mit der sehr schlanken Struktur erreicht.
Nur 0.9 Stellen sind für die Geschäftsführung und die Beratung budgetiert. Alle Arbeiten wie rüsten, verdichten, ausliefern und Rechnung stellen wurden an Partner ausgelagert. Ziel für das 4. Quartal ist, noch weitere einmalige Lieferanten aufzuschalten.
Christoph Jenzer